Eisenbahnfreunde Solingen e.V.

 

Spur H0
Spur 0
Spur N

Mehr Bilder der Anlage im Album.

Den Anlagenplan gibt es hier zum Download.

Die Spur 0 - Anlage

Im Jahr 2002 ist unser Verein dann zum zweiten Mal umgezogen und am jetzigen Standort auf der Aufderhöher Str. entstand unsere nunmehr dritte Anlage.

Als Untergestell konnte ein Aluminium-Rahmengestell von unserer H0-Anlage übernommen werden. Mit Hilfe von Wanddurchbrüchen entstand eine L-förmige Anlage von rund 16 x 9 Metern. Eine zweigleisige Hauptstrecke mit Mindestradien von 2 Metern verfügt somit über eine Streckenlänge von jeweils rund 50 Meter.

Mittelpunkt der Anlage ist der Bahnhof „Aufderhöhe Hbf“, ein Bahnhof mit insgesamt sieben Gleisen und einer Abstelllänge von mehr als 6 Metern. Der Bahnhof hat einen Hausbahnsteig, einen langen Bahnsteig für die Hauptstrecke und einen kleineren Bahnsteig für die Nebenstrecke. Die Abstellgruppe ist elektrisch in verschiedene Haltebereiche aufgeteilt. Weitere kleine Anschlussgleise, sowie die Zufahrt zum Bahnbetriebswerk runden das Bild ab.

Mit einem Höhenunterschied von 22 cm führt die Hauptstrecke um das Bahnbetriebswerk mit Drehscheibe, Ringlokschuppen und allen Behandlungsanlagen. Der Ringlokschuppen ist
6-ständig und um mehrere Außengleise ergänzt. In der Zufahrt vom Hbf befindet sich ein 2-ständiger Lokschuppen für kleinere Dieselloks. Ein Wasserturm und eine kleine Gartenanlage für Bahnangehörige ergänzen diesen Bereich.

Aufderhöhe Hbf ist ebenfalls der Ausgangspunkt einer eingleisigen Nebenbahn, die sich in Form einer Acht durch die Anlage schlängelt. Im Bahnhof „Löhdorf“, einem zweigleisigen Haltepunkt der Nebenstrecke, können die Reisenden auf die Schmalspur (Oe) umsteigen.

Dieses kleine Schmuckstück nutzt auf einem kurzen straßenbahnähnlichem Teilstück am Haltepunkt „Löhdorf“ die Straße und hält an der eigentlichen „Bushaltestelle“ auf dem Vorplatz. Die Streckenlänge beträgt knapp 10 Meter und umfasst auch einen kleinen unterirdischen Abstellbahnhof.

Im weiteren Streckenverlauf passiert man die Verbindung zur Nebenbahn, die gleichzeitig auch die Ausfahrt des noch in Bau befindlichen Schattenbahnhofs ist und den Abzweig zu zwei im Anlagenvordergrund vorhandenen Aufstellgleisen. Diese wurden zur einfacheren Bereitstellung der Züge installiert.

Nach der Einfädelung der Schattenbahnhofseinfahrt folgt nach kurzer Fahrtstrecke das landschaftliche Highlight. Ein über 1m hohes und rund 2,5m langes Steinviadukt. Direkt parallel befindet sich die Stahlbrücke mit Steinbogenzuläufen der Nebenstrecke. So ergibt sich ein beeindruckendes Bild des Brückenensembles vor einer Bergkulisse mit Staussee.

Durch zwei Wanddurchbrüche wird ein kurzes Gastspiel im H0-Raum gegeben, um dann durch eine kleine verstecke Abstellgruppe wieder in den Bahnhof Aufderhöhe einzufahren.

Der oben erwähnte Schattenbahnhof der Hauptstrecke soll bei voller Gleislänge später 4 Abstellgleise und ein Durchfahrtsgleis beinhalten.

Als Gleismaterial wurden fast ausschließlich hochwertige Gleise und Weichen von Hegob, Schullern und Eurorail verbaut. Auch ohne Blocksystem können schon heute bis zu sechs Züge gleichzeitig auf der Anlage gefahren werden. Wahlweise lassen sich die Stromkreise einzeln sowohl „Analog“ oder „Digital“ befahren.

Die Anlagengestaltung orientiert sich am Stil der 60-ger Jahre (Übergang Epoche III – IV) und nahezu alle Gebäude sind im Selbstbau entstanden.

Das rollende Material stammt größten Teils von unseren Mitgliedern, die ihre Fahrzeuge zu Fahrtagen oder Veranstaltungen mitbringen. Daher sind bei uns von der Länderbahn-Dampflokomotive bis zur modernen Elektrolokomotive alle Fahrzeuge anzutreffen.

Auch Gäste haben die Möglichkeit ihre Fahrzeuge an unserem „Fahrtag“, der jeden vierten Freitag im Monat stattfindet, mitzubringen und auf der Anlage laufen zu lassen.

Rund 10 Mitglieder sind aktuell mit dem weiteren landschaftlichen und elektrischen Weiterbau der Anlage befasst.