Eisenbahnfreunde Solingen e.V.

 

Am 12.09.2007 feierten die Eisenbahnfreunde Solingen e.V. ihr 25-jähriges Vereinsjubiläum mit einem gemütlichen Abend im Vereinsheim an der Aufderhöher Straße. Es wurde lecker gegessen und viele Geschichten und Anekdoten aus der Vereinsgeschichte zum Besten gegeben. Die verbliebenen Gründungsmitglieder wurden durch den Vorstand mit Urkunde geehrt. 

Der folgende Samstag stand ganz im Zeichen der Jubiläumsfahrt. Auf dem Programm standen die Fahrt mit einem historischen O-Bus und dem berühmten Kaiserwagen der Wuppertaler Schwebebahn.
Treffpunkt am Samstagvormittag der Busbahnhof in Aufderhöhe. Das O-Bus-Museum Solingen e.V. stellte das traditiongemäße Fahrzeug für den Transport der Fahrgäste zur Verfügung. Leider fiel der geplant O-Bus durch einen technischen Defekt aus. Es konnte jedoch schnell Ersatz besorgt werden.
Dieser Bus steht zwar noch im Liniendienst der SWS, hat aber dennoch schon mehrere hunderttausend Kilometer auf der Uhr. Wunderbar chauffiert von M. Bankes erreichten wir Wuppertal-Vohwinkel, wo wir bedingt durch den Umbau der Schwebebahn auf die Station Bruch ausweichen mussten.

Das liebevoll gepflegte Fahrzeug der Wuppertaler Schwebebahn bot schon bei der Einfahrt in die Station ein Bild wie zu Omas-Zeiten. Das Personal war, dem Gefährt angemessen, in schicke Uniformen gekleidet. Diese wurden gleich von unserem Vorsitzenden auf ihre Zweckmäßigkeit getestet. In einem gemütlichen Tempo schwebten wir bei einem Glas Sekt und strahlenden Sonnenschein durch das Tal der Wupper und bewunderten gleichzeitig die Technik des vorherigen Jahrhunderts. Natürlich ließen sich einige technischen Neuerungen in der Sicherheitstechnik nicht vermeiden, doch selbst die Türen werden noch von Hand geöffnet. Wichtigster Unterschied zu den heutigen Bahnen ist wohl, daß die Bahn aus zwei Wagen besteht, die keinen Durchgang besitzen. 

Die insgesamt 26,6km lange Fahrt war für alle ein Erlebnis und endete wieder an der Station Bruch in Vohwinkel.

Sicher von unserem Chaffeur nach Aufderhöhe zurückgebracht, genossen wir ein gemeinsames Mittagessen im Restaurant zur Spitze, bei dem einige Details über die gerade erlebte Technik und ihre Eigenheiten ausgetauscht wurden. Anschließend klang der Tag im Vereinsheim bei Kaffee und Kuchen, sowie der einen oder anderen Runde der Modellbahnanlagen aus.